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Festland | Stefan Lahr, Vera Bommer | Foto: Heidi Arens

Ensemble, Gäste, Suly Röthlisberger, Sandro Corbat, Silke Geertz, Gerrit Frers, Anna-Katharina Müller, Brencis Udris, Andreas Storm, Cathrin Störmer, Stefan Lahr, André Frei, Vera Bommer, Katharina von Bock

Axel Röhrle

 

Axel Röhrle ist in München geboren. Seit Abschluss der Schauspielausbildung 1998 an der Folkwang Hochschule Essen, arbeitet er als freier Schauspieler.
Neben verschiedenen Rollen in Film-und Fernsehproduktionen und zahlreichen Arbeiten in der freien Szene, brachten ihn Engagements ans Schauspiel Frankfurt, Düsseldorfer Schauspielhaus, Staatsschauspiel Dresden, Theater Bremen, Theater Wuppertal und ans Münchner Volkstheater.

Axel Röhrle ist am Theater Kanton Zürich in Schillers «Kabale und Liebe» (Regie: Barbara David Brüesch) als Wurm zu sehen.

Julia Sewing

 

Julia Sewing wurde 1987 in Bonn geboren und machte ihr Abitur am dortigen Amos-Comenius Gymnasium. Während der Schulzeit verbrachte sie ein Auslandsjahr in England. Julia Sewing schloss 2011 ihr Schauspielstudium an der Zürcher Hochschule der Künste mit dem Bachelor ab. 
Während ihres Studiums an der ZHdK war sie in diversen Produktionen am Theater der Künste zu sehen, u.a. im Sommer 2010 als Mädchen in Dea Lohers «Adam Geist» (Regie: Olaf Hilliger). Gleichzeitig spielte sie auch in externen Produktionen, u.a. am Sogar Theater in Zürich eine junge Frau in «Loch im Herz» (Regie: Christoph Leimbacher), und verkörperte am St. Pauli Theater in Hamburg das Rotkäppchen in «Der Fluch des Grinsens» (Regie: Mühlschlegel).
Im April 2011 war sie am Jungen Schauspielhaus in Zürich in «Apropos...Käthchen mein Mädchen» (Regie: Enrico Beeler) zu sehen und wird ab Januar 2012 mit der Produktion «Gethsemane» (Regie: Rüdiger Burbach) am Ernst Deutsch Theater in Hamburg auf der Bühne stehen.
 
Julia Sewing ist am Theater Kanton Zürich in Guus Kuijers «Wir alle für immer zusammen» (Regie: Klaus Hemmerle) als Polleke zu sehen.
 

 

 

Suly Röthlisberger

Suly Röthlisberger, geboren 1949 in Zürich, erhielt ihre Gesangsausbildung am Konservatorium in Zürich; die Ausbildung zur Schauspielerin machte sie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg. Ihre Engagements führten sie u.a. vom Theater am Neumarkt Zürich über das Grenzlandtheater Aachen, die Wuppertaler Bühnen, dem Stadttheater Lübeck bis hin zum Theater Krefeld/Mönchengladbach, wo sie von 1997 bis 2008 Mitglied des Ensembles war. 2008 kehrte Suly Röthlisberger für die Hauptrolle in der TV-Serie „Tag und Nacht“ nach langen Jahren in Deutschland in die Schweiz zurück. Zuletzt war sie am Stadttheater Bern zu sehen.

Rollen (Auswahl): Maria in «Josef und Maria» (Peter Turrini), Linda in «Tod eines Handlungsreisenden.» (Arthur Miller), Amme in «Romeo und Julia» (Shakespeare), Fräulein Schneider in «Cabaret» (nach Christopher Isherwood), Mrs. Peachum in «Die Dreigroschenoper» (Brecht/Weill), Frosine in «Der Geizige» (Molière), Mutter Hase in «Hase Hase» (Coline Serreau). Regisseurinnen und Regisseure (Auswahl): Rüdiger Burbach, Katharina Ramser, Thomas Goritzki, Matthias Kniesbeck, Kay Neumann, Jens Pesel, Volker Schmalöer, Thomas Krupa.

Sandro Corbat

Sandro Corbat, geboren 1977 in Zürich. Seit dem Musikstudium an der ACM Zürich arbeitet er als Live-, Session- und Studiomusiker in diversen Produktionen: u.a. Adriansolo, Debonair, Giacun Schmid, Bluemaxx und Scratches. Daneben immer wieder bei freien Theaterproduktionen als Komponist, Musiker, Techniker oder Performer beteiligt, z.B. bei "Kopie" und "Verunsicherung" von Dominique Müller; " KIM JONG IL - Der ewige Sohn " und „Peter der Zweite“ und „Fortschritt“ von FAX AN MAX; "Jesus Christ Superstar"; "Jumbo Royal naked" von Paraform und "Last Exit“ von Formation poe:son. Er ist Gründungsmitglied von FAX AN MAX und für das Musikkonzept der jeweiligen Projekte zuständig. Ansonsten arbeitet er als Gitarren- und Musiklehrer in Basel.

Sandro Corbat ist am Theater Kanton Zürich in verschiedenen Rollen in Manuel Bürgins Inszenierung von Max Frischs "Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie" zu sehen.

Silke Geertz

Silke Geertz ist in Wolfsburg geboren. Nach drei Jahren Medizinstudium in Ulm, entschloss sie sich 1986 eine Schauspielausbildung am „Mozarteum“ in Salzburg zu machen. nach dem Erstengagement in Heidelberg arbeitete sie seit 1993 frei in der Schweiz und in Deutschland. Von 1996 an war sie für fünf Jahre am Theater St. Gallen engagiert, dann wieder freischaffend unter anderem in Zürich, Konstanz und Berlin. Von 2004 bis 2008 hat sie vorwiegend am Theater Neumarkt in Zürich gearbeitet und ist seit dem unter anderem in Saarbrücken, Solothurn und dem Theater an der Winkelwiese/ZH tätig. Sie hat in verschiedenen Film-und Fernsehproduktionen mitgewirkt und arbeitet als Sprecherin.

Silke Geertz ist am Theater Kanton Zürich in Guus Kuijers "Wir alle für immer zusammen" (Regie: Klaus Hemmerle) und in Felix Praders Inszenierung von Sean O' Caseys "Das Ende vom Anfang" zu sehen.

Gerrit Frers

Gerrit Frers wurde 1982 in Westerstede, Norddeutschland, geboren. Er studierte von 2003 bis 2007 an der HMT Zürich Schauspiel. Während dieser Zeit stand er unter anderem mit FarADayCage in der Gessnerallee sowie am Theater Neumarkt, dem Theater Basel und dem Théâtre Vidy in Lausanne auf der Bühne. Von 2007 bis 2010 war er Ensemblemitglied des Kieler Schauspielhauses. Seit Beginn der Spielzeit 2010 / 2011 arbeitet und lebt er als freier Schauspieler in Zürich, wo er unter anderem am Theater Winkelwiese in Inszenierungen von Stephan Roppel und Hannah Steffen zu sehen war.

 

Ihr schönstes Theatererlebnis?

Der Tag, an dem mir als neue Kollegin die Frau vorgestellt wurde, in die ich immer noch total verknallt bin (und sie auch in mich, glaube ich).

Wo und wann kamen Sie zum ersten Mal mit dem Theater in Kontakt?

Ich habe als Kind den «Räuber Hotzenplotz» gesehen und bekam panische Angst, da ich dachte, er schiesst wirklich mit Pfeffer. Dieses Trauma habe ich erst überwunden, als ich vor drei Jahren den Seppel im «Hotzenplotz» spielte.

Mit welchem Autor (lebend oder tot) hätten Sie am liebsten ein Candlelightdinner?

Wenn es beim Abendessen bleiben würde: Thomas Bernhard.

Welches ist Ihr liebster Ort im Kanton Zürich?

Ich habe mal nachts auf der Hardbrücke stehend und in Richtung Bahnhof schauend «Intervention» von «Arcade Fire» gehört. Das war für mich als Landei schon sehr urban und faszinierend.

Was geht Ihnen am meisten bei Ihren Mitmenschen auf die Nerven?

Unhöflichkeit und Respektlosigkeit.

Welches ist Ihr Lieblingsfilm?

Brencis Udris

Der 1981 in Zürich geborene Brencis Udris absolvierte nach einem abgeschlossenen Grundstudium der Geschichte und Europäischen Volksliteratur ein Schauspielstudium an der Zürcher Hochschule der Künste, das er 2010 mit dem Master abgeschlossen hat. Er arbeitete u.a. mit den Regisseuren Brigitta Soraperra, Daniel Pfluger, Andreas Kriegenburg und Stephan Müller zusammen und wirkte in diversen Kurzfilmen mit. Für «You must remember this» (Regie: Sophie Stierle) erhielt er beim Treffen deutschsprachiger Schauspielschulen in Rostock den Ensemble- und Publikumspreis und 2008 den Förderpreis der ZHdK. Brencis Udris war von 2005 bis 2010 Mitglied der A-Cappella- Gruppe «Urstimmen».

Was schätzen Sie am meisten bei Regisseurinnen und Regisseuren?

Dass sie vorgeben, zu wissen, was sie tun. Wenn sie einen leiten und doch grossen Spielraum zur Figurenentwicklung lassen. Und nach der Probe auf ein Bierchen länger bleiben.

Ihr schönstes Theatererlebnis?

Da gibt es einige, sowohl auf der Bühne stehend als auch auf die Bühne sehend. Die Zeit während «Klassen Feind» (U21-Produktion am Theater Neumarkt, 2002) ist jedoch bis jetzt eine der intensivsten und lehrreichsten gewesen. Und die Produktion «O.T.–Eine Ersatzpassion» von Christoph Marthaler, die ich vier Mal gesehen habe, habe ich auch sehr ins Herz geschlossen.

Was bedeutet Ihnen Applaus?

Alles, aber nur wenn er besonders lang ist ;-)

Wo und wann kamen Sie zum ersten Mal mit dem Theater in Kontakt?

Daran kann ich mich nicht mehr erinnern, das kam wohl schleichend, und irgendwann hatte man eine Vorstellung davon, was das Theater sein könnte und was es bedeutet.

Andreas Storm

Andreas Storm wurde 1969 in Bremen geboren. Von 1992 bis 1995 besuchte er die Schauspiel Akademie Zürich. Von 1996 bis 1998 war er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit 1998 freischaffender Schauspieler, Regisseur und Sprecher in Zürich. Er arbeitete u.a. am Theater Basel, Theater Konstanz, Theater Luzern, Theaterhaus Gessnerallee Zürich mit Regisseuren wie Sabine Harbeke, Katka Schroth, Crescentia Dünsser und Otto Kukla, Christina Friedrich, Katja Früh. Von 2001 bis 2004 entstand eine enge Zusammenarbeit mit dem Theater Neumarkt Zürich. Er ist Mitglied der Theatergruppe KMU Produktionen um den Autor und Regisseur Tim Zulauf. Darüber hinaus arbeitet er regelmässig mit dem Autor Simon Froehling zusammen, von dem er bisher drei Stücke uraufgeführt hat. 2005 wurde Andreas Storm von der Zeitschrift «Theater Heute» für seine Rolle im Stück «Schwimmen wie Hunde» als Nachwuchsschauspieler des Jahres nominiert.

Was schätzen Sie am meisten bei Regisseurinnen und Regisseuren?

Intelligenz, Humor und eingestandene Unsicherheit.

Ihr härtester Blackout auf der Bühne?

Eine Freundin im Zuschauerraum fing an zu lachen, daraufhin musste ich anfangen zu lachen, daraufhin musste sie noch stärker lachen, daraufhin lachte ich Tränen, daraufhin fing das ganze Publikum an zu lachen und daraufhin torkelte ich mitten im Monolog von der Bühne.

Wer wäre Ihr Traumpartner in «Romeo und Julia»?

Ich Romeo, Mike Müller Julia.

Was bedeutet Ihnen Applaus?

Weniger als Reaktionen während des Stückes: Lacher, Atmer, Keucher, Stöhner.

Was wären Sie geworden, wenn nicht Schauspieler?

Bis 17: Pastor. Ab 17: Psychologe.

Cathrin Störmer

Cathrin Störmer absolvierte ihre Schauspielausbildung in Berlin. Von 1995 bis 2000 war sie am Landestheater Tübingen und von 2000 bis 2003 am Theater an der Sihl in Zürich engagiert. Seit 2003 arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin u.a. am Schauspielhaus Zürich, Theater an der Winkelwiese Zürich, Theaterhaus Gessnerallee Zürich. Störmer spielte u.a. die Lady Macbeth in «Macbeth», «Lena» in «Leonce und Lena» oder den Tereisias in «Antigone». Ausserdem war sie u.a. in «Patience Camp» (Regie: Thom Luz) am Treibstoff-Festival in der Kaserne Basel, in Véronique Olmis «Meeresrand» (Regie: Kristina Brons) am Theater an der Winkelwiese und in Simon Froehlings «Alles Walzer» (Regie: Andreas Storm) im Theaterhaus Gessnerallee sowie in der Theaterserie «Absolut Züri» in verschiedenen Rollen an verschiedenen Orten in Zürich zu sehen.

In welchem Augenblick war Ihnen definitiv klar, dass Sie Schauspielerin werden?

Unbewusst mit sechs beim ersten Auftritt mit dem Kinderballett, bewusst mit 16 als Statistin am Deutschen Theater in Göttingen.

Ihr härtester Blackout auf der Bühne?

Musste schon 2x abgehen, weil ich aufs Klo musste …

Wer wäre Ihr Traumpartner in «Romeo und Julia?»

Mads Mikkelsen

Was bedeutet Ihnen Applaus?

Warmer Regen.

Mit welchem Autor (lebend oder tot) hätten Sie am liebsten ein Candlelightdinner?

Gleich ein Candlelightdinner? Erstmal Kaffeesieren oder so. Auf keinen Fall mit Herrn Handke.

Für welchen Schauspieler, welche Schauspielerin schwärmten Sie in Ihrer Jugendzeit?

Terence Hill, wegen der blauen Augen.